Birding and Bird Photography Blog by Leander Khil

Tag: winter

Come on. Snow?

In Austria, the winter of 2012/13 has been the one with the least sunshine of all time. After some sunny days during the last two weeks, people were starting to hope again for spring to arrive. There’s no reason to hope. Today, according to ORF, we experienced  one of the coldest spring days in eastern Austria – ever. With new snow, even in the dry, easternmost parts of the country.

I’m currently putting together a review of my winter observations in the top birdwatching-area Neusiedler See – Seewinkel.
For now, you’ll find just some of today’s images of birds in the snow – including some obviously disappointed long-distance migrants which now face a serious problem.

Winter in the Middle Atlas

The Middle Atlas is the northernmost of the three Atlas Mountains chains, stretching over 350 km in the northwest of Morocco 1. We crossed the range on our way from Fez to Zeida, stopping in the mountain village Azrou, in the heart of the Middle Atlas mountains. Primarily adjusted for mild temperatures – which we largely failed to witness on this trip – we were quite astonished to find a North African winter wonderland of the finest sort: vast, beautiful, wild landscape, covered in snow. If we hadn’t come to find some birds, I bet we would have gotten stuck in this fascinating place for a longer time.

In the Atlas Cedar (Cedrus atlantica) forest “Cèdre Gouraud”, we were looking for Levaillant’s Woodpecker (Picus vaillantii), a recently split species, closely related to European Green Woodpecker (Picus viridis) and endemic to the Maghreb countries Morocco, Algeria and Tunisia 2.
A nice bonus on this route was a stop at a local troop of around 30 Barbary Macaques (Macaca sylvanus) – photos to come soon.

  1. http://en.wikipedia.org/wiki/Middle_Atlas
  2. Svensson, L., Mullarney, K., & Zetterström, D. (2009): Collins Bird Guide, 2nd Edition, Collins

Ruhiger Winter

Wohl dank der warmen Temperaturen und dem Fehlen von Schnee im Flachland ist es zu verdanken, dass sich der laufende Winter ornithologisch recht unspektakulär gestaltet. Ein paar Aufnahmen sind dennoch dazugekommen.
Interessante Beobachtungen in Graz umfassten den zum zweiten mal überwinternden Wanderfalken, der seit 4.10. nahezu täglich vor meiner Wohnung jagt und zwei Wasseramseln.
An den vielen Wasserflächen im Leibnitzer Feld war der bisherige Winter gerade zu unspektakulär. Keine Seetaucher, keine Meeresenten, keine Zwergscharben und erst mit dem Kälteeinbruch Ende Dezember/Anfang Jänner die ersten nennenswerten Ententrupps entlang der Mur. Am Stausee Gralla hält sich aber seit Mitte Dezember eine diesjährige, wohl wilde Blässgans unter den fütterbaren Haus- und Stockenten auf. Die extreme Zutraulichkeit ließ es zuerst zwar schwer fallen, an die wilde Herkunft des Tiers zu glauben. Die in den ersten Tagen aber nur zögerlichen und unbeholfenen Versuche, das Brot zu fressen, auf das sich das andere Geflügel stürzt, sowie der tadellose Zustand des Gefieders, Flugfähigkeit und das Fehlen eines Rings sprechen aber für einen Wildvogel.

Ebenso in Gralla verweilte einige Tage lang eine fast adulte, beringte Mittelmeermöwe. Mir war das Tier nur fliegend auf kurze Distanz vergönnt, S. Zinko und A. Tiefenbach konnten durch Ablesen des Rings aber bestätigen, dass es sich dabei um den ersten beringten Jungvogel (geschlüpft 2008) des Grazer Brutpaars handelt! Das ist die erste Beobachtung von einem der Jungvögel seit dem Verlassen des Brutplatzes. Der Vogel verschwand gegen Ende Dezember, wer weiß, vielleicht ist er schon die 30km nach Norden geflogen um Teil der Grazer “Kolonie” zu werden. Seine Eltern, die einzigen, in der Steiermark brütenden Möwen, mussten heuer ihren Brutplatz innerhalb der Grazer Innenstadt verlegen, da das ursprünglich genutzte Hausdach durch eine Renovierung “unbewohnbar” wurde.
Am neu gewählten Brutplatz wurde das Nest leider bald zerstört und es kam zu keiner Brut – die Zukunft der Grazer Möwen ist also ungewiss, ich bin gespannt auf die kommende Brutsaison.
Auch diesen Winter treibt sich im Leibnitzer Feld wieder eine Hand voll Moorenten-Verwandter herum. Bis jetzt konnte ich aber erst eine reine Moorente sehen (Tillmitsch 15.12. 1 W), während die Hybriden mit Tafelenten heuer noch auffälliger geworden sind. Das Männchen in Gralla überwintert bereits zum dritten Mal. An den Schottergruben der Schwarzl-Teiche konnte ich am 5.1. mit S. Zinko und M. Weißensteiner sogar drei (2 M, 1 W) solcher Hybriden feststellen.
Weitere Einzelbeobachtungen: 1 ad. Seeadler am 19.12. an der Grenzmur, 1 M Kolbenente am 5.1. an den Schwarzl-Teichen.

Kanarische Inseln 2011: Reisebericht abgeschlossen.

In den letzten Tagen habe ich den Bericht der vergangenen Reise auf die Kanarischen Inseln im Februar 2011 abgeschlossen. Vorrangiges ornithologisches Ziel der Reise war, alle endemischen Arten und Unterarten des Archipels zu sehen und zu fotografieren. Ich lade ein, das Ergebnis als PDF unter “Varia” anzusehen.

Diese Reise wird mir als sehr schön, vogelkundlich wie fotografisch erfolgreich, aber auch anstrengend und viel zu wenig erholsam in Erinnerung bleiben.. Von einer Reise geschlauchter zurückzukommen als man losegefahren ist, kann ich nicht empfehlen. Besonders, wenn andere darunter leiden.

Kanarenschmätzer / Fuerteventura ChatKanarenschmätzer / Canary Islands Stonechat, Los Molinos-Fuerteventura, 2011

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