After an eventul time in North Africa, I settled down in Europe again (in full posession of my optical and photography equipment!). Not back home in Austria, but in the German Wadden Sea (again after 2010) – a fascinating region of outstanding importance for millions of birds.
This time, I’m on the calm island of Föhr, the second largest of the German islands in the North Sea. I’m working for Schutzstation Wattenmeer, monitoring breeding and migrating birds, geese and daytime migration as part of a survey on an on-shore wind power project on the island.
Spring is slowly returning also here in the Wadden Sea, with swallows, Willow Warblers and Bluethroats arriving from the winter quarters. Many wintering species, such as Rough-legged Buzzard and Redwing are still present on the island and the migration of species breeding in the arctic such as Brent Goose (among them also a few of the Greenlandic subspecies hrota), Bar-tailed Godwit, Dunlin and Red Knot is in full swing – with thousands of birds coming to high tide roosts.
I’m out in the field most of the time and currently, there’s not much time left for photography and even less for editing etc. So, just a quick selection of images taken during my first week here.
admin,
18.04.2012, 17:49 | Abgelegt unter: Europe, Sightings/Beobachtungen, Travel/Reisen | RSS 2.0 | TB | Tags: Anas platyrhynchos, branta bernicla, brent goose, Föhr, Germany, intersexual, intersexuell, island, Mallard, nationalpark, Nordfriesland, Nordsee, north frisia, north sea, Ringelgans, Schleswig Holstein, schutzstation, Stockente, Wadden Sea, Wattenmeer | Kommentare geschlossen
Während meiner Zeit in Nordfriesland galt mein fotografisches Hauptaugenmerk natürlich stets den Vögeln. Im Nachhinein betrachtet schenkte ich der beeindruckenden, endlos weiten Landschaft dadurch aber zu wenig Beachtung. Gerade die Sonnenuntergänge erzeugen im Wattenmeergebiet Tag für Tag dramatische Bilder, die ich nur viel zu selten einzufangen versuchte.
Die hier gezeigten Landschaftsfotos entstanden zum Teil auch als Nebenprodukte mit dem 500er- und sonst mit dem vielseitigen, leichten und empfehlenswerten AF-S 18-55mm 1:3,5-5,6 G II ED.
admin,
29.09.2010, 13:12 | Abgelegt unter: Landscape/Landschaft, Non avian, Travel/Reisen | RSS 2.0 | TB | Tags: Landschaft, Nordfriesland, Sonnenuntergang, sunset, Wadden, Watt, Wattenmeer | 1 Kommentar
Seit über drei Monaten lebe ich nun auf der Hamburger Hallig, im Weltnaturerbe Wattenmeer.
Die meiste Zeit verbringe ich zwar mit Arbeiten für den Nationalpark, es sind aber auch, besonders Ende Juni, einige Aufnahmen aus der Region Ockholm-Reußenköge-Nordstrand hinzugekommen, von denen ich wieder ein paar zeigen möchte.
admin,
23.09.2010, 10:29 | Abgelegt unter: Europe, Travel/Reisen | RSS 2.0 | TB | Tags: Alpenstrandläufer, Anthus pratensis, Ardea cinerea, Austernfischer, Bar-tailed Godwit, Barnacle Goose, Brandgans, Branta leucopsis, Calidris alpina, Circus aeruginosus, Circus pygargus, Common Redshank, Common Shelduck, Cygnus cygnus, Dunlin, Graureiher, Grey Heron, Haematopus ostralegus, Hamburger Hallig, Kaninchen, Limosa lapponica, Marsh Harrier, Meadow Pipit, Montagu's Harrier, Nonnengans, Nordfriesland, Nordsee, Oystercatcher, Pfuhlschnepfe, Rabbit, Rohrweihe, Rotschenkel, Singschwan, Tadorna tadorna, Tringa totanus, Wadden Sea, Wattenmeer, Whooper Swan, Wiesenpieper, Wiesenweihe | 1 Kommentar
Von 24.-27. Juli 2010 hatte ich die seltene Gelegenheit, mit Ulrich Knief und Matthias Haupt die, zur Brutzeit eigentlich gesperrte, Seeschwalben-Hallig Norderoog zu besuchen.
Ziele des Aufenthalts waren in erster Linie die Beringung von Jungvögeln und Ablesung von Ringen in der aktuell einzigen Brandseeschwalben-Kolonie Schleswig-Holsteins.
Die Hallig Norderoog, die zweitkleinste der Halligen, liegt wenige Kilometer südwestlich der Hallig Hooge, von wo aus man sie in etwa einer Stunde durchs Watt erreichen kann. Wattwanderungen nach Norderoog sind allerdings nur in einem bestimmten Zeitfenster, nach der Brutzeit und unter Begleitung eines Wattführers erlaubt.
Bis Mitte des 19. Jahrhunderts stand eine bewohnte Warft auf Norderoog, die aber im Zuge der stetigen Flächenabnahme (von 23 ha Fläche 1873 sind heute noch etwa 10 ha übrig) und nach mehreren zerstörerischen Sturmfluten aufgegeben wurde. Von da an existierte nur mehr ein sturmflutsicherer Pfahlbau, an der Stelle wo auch heute noch die Vogelwärterhütten stehen.
1909 kaufte der Verein Jordsand die Hallig Norderoog und betreut sie bis heute. In diesem Jahr nahm auch der Vogelwart Jens Sörensen Wand seine Arbeit auf, um dessen Person sich ein kleiner Mythos entwickelt hat. Wand lebte, mit Unterbrechungen, fast 40 Jahre während der Sommermonate auf Norderoog und verdiente sich so den Titel „Vogelkönig“. 1950 verunglückte er 75-jährig im Watt zwischen Hooge und Norderoog.
Bekannt ist Norderoog seit jeher für seine große Brandseeschwalbenkolonie. Sie umfasst 2010 etwa 1800 Brutpaare (Höchststand 5.500 BP, 1915; Naumann schrieb 1819 wohlgemerkt von 250.000 Paaren). Die nächsthäufigsten Brutvögel sind Lachmöwe, Austernfischer, Küsten- und Flussseeschwalbe.
Ulrich Knief, ehemaliger Zivildiener auf Norderoog, beschäftigt sich seit 2007 intensiv mit der Brandseeschwalbenkolonie und beringte bis heute über 1400 Jungvögel. Es existieren bereits einige Wiederfunde von auf Norderoog beringten Vögeln von den Küsten von Nord- und Ostsee, Atlantik und Mittelmeer, sowie aus Nord- und Westafrika (siehe Karte). Auf Norderoog wurden bisher weit über 100 beringte Brandseeschwalben aus vielen Küstenstaaten Europas bzw. aus Südafrika abgelesen. weiterlesen… »
admin,
7.07.2010, 22:39 | Abgelegt unter: Europe, Ringing/Beringung, Travel/Reisen | RSS 2.0 | TB | Tags: Banding, Beringung, Brandseeschwalben, Deutschland, Germany, Hallig, Jens Wand, Norderoog, Nordfriesland, ringing, Sandwich Terns, Wadden Sea, Wattenmeer | Keine Kommentare
Seit Mitte Mai bin ich im Dienst des Nationalparks Wattenmeer auf der Hamburger Hallig (Schleswig-Holstein) zuhause.
Die Hamburger Hallig ist eine nicht eingedeichte Halbinsel, die sich von der Küstenlinie der Nordsee, etwa auf Höhe der Ortschaft Bredstedt, ca. 5 km nach Westen ins Meer erstreckt. Der riesige Salzwiesenkomplex gehört zu den größten derartigen in ganz Europa und ist deshalb von unschätzbarer ökologischer Bedeutung. Die ursprünglich intensive Beweidung mit Schafen wurde bereits stark reduziert.
In meinem kleinen, reetgedeckten Haus bin ich der einzige Bewohner der Halbinsel, das Gasthaus gegenüber wird tagsüber bewirtschaftet und je nach Wetterlage gut besucht. Die Wattwerkstatt, ein kleines Besucherzentrum des Nationalparks, welches ich betreue, ist das dritte Gebäude auf der Hauptwarft. So heißt der Hügel, auf dem die Häuser zum Schutz vor Sturmfluten stehen.
Der harte, vergangene Winter ist hier noch spürbar. Bis jetzt treiben sich einige späte Ringelgänse, wenige hundert Knutts und Pfuhlschnepfen im Watt herum. Auf den Schlickflächen sind unzählige Muscheln Opfer der Kälte geworden. Das Brutgeschehen ist stark verzögert: Watvögel, Möwen und Seeschwalben legen Großteils erst jetzt ihre Eier, Jungvögel gibt es heute (26. Mai) auf der Hallig noch keine zu sehen. Alleinige Vorreiterin ist ein Amselweibchen, das ohne Männchen zwei Jungvögel erfolgreich großgezogen hat, die tagsüber hier um die Häuser ziehen.
Bevor ich mich in Worten verliere.. Fotos.
admin,
28.05.2010, 11:28 | Abgelegt unter: Travel/Reisen | RSS 2.0 | TB | Tags: Commerzbank, Deutschland, Germany, Hamburger Hallig, Nordfriesland, Praktikum für die Umwelt, Salzwiese, Wadden Sea, Wattenmeer | 1 Kommentar